Mitgeschrieben
Web 2.0 Mittwoch in der Stabi
Das die Nutzer von Web 2.0 “Poweruser” des Internet, irgendwelche “Freaks” oder ausschliesslich die “digital natives” sind halte ich für oft geglaubte Vorurteile. Aus meiner Sicht lassen sich viele Web 2.0 Angebote auch prima in den Alltag integrieren, auch in den Alltag von Lehrenden und Lernenden an (Hoch-)Schulen.
Deshalb finde ich es besonders Klasse dass die Stabi
a) ein Blog betreibt
b) offensichtlich Personen dahinter stecken die Wissen was sie tun und
c) jetzt 10 Wochen lang immer mittwochs eine Serie veröffentlichen Welche Dienste für Studium, Lehre und das “Drumherum” besonders nützlich sind. Der Web 2.0 Mittwoch der Stabi.
Inhaltlich sicher ähnlich wie der eine oder andere Workshop den wir anbieten, insofern eine tolle Unterstützung unserer Thesen!
First AID(A) in Lernprozessen
Werbung vs. Lernen, oder anders gesagt: Die Werbung macht es uns seit Jahren vor. Kurze, prägnante Einheiten die oft wiederholt werden. Die Folge ist das viele Menschen in der Lage sind Werbeslogans von diversen Produkten aufzusagen und oft auch Versionen die geraume Zeit zurück liegen.
Techniken wie AIDA
AIDA (attention, interest, desire, action) Bedeutung: Um eine erfolgreiche Werbung ausstrahlen zu können, müssen folgende Schritte gemacht werden:
- Die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden muss gewonnen werden.
- Das Interesse an dem Produkt muss geweckt werden.
- Der Kunde sollte einen Kaufwunsch verspüren.
- Die Werbung sollte die Kaufhandlung vorspielen.
Könnten im Bildungsbereich einfach als AID eingesetzt werden. Dann würden die Erklärungen dazu etwa so lauten:
Produkten aufzusagen und oft auch Versionen die geraume Zeit zurück liegen.
Techniken wie AIDA
AID(A) (attention, interest, desire, (action)) Bedeutung: Um eine erfolgreiche
WerbungUnterrichtseinheit “ausstrahlen” zu können, müssen folgende Schritte gemacht werden:
- Die Aufmerksamkeit des
potentiellen KundenLerners muss gewonnen werden.- Das Interesse an dem
ProduktLerninhalt muss geweckt werden.- Der
KundeLerner sollteeinen Kaufwunschein weitergehendes Interesse am thema verspüren.- (Action?) Der Rest ergibt sich dann m.E. von alleine.
Wenn man der Grafik von Tony Karrer, in der er eLearning 1.0 mit eLearning 1.3 und eLearning 2.0 vergleicht, glauben darf, dann gibt es auch im Bereich des Lernumfanges eine Annäherung zwischen Lernen und Bildung. Vielleicht kann man es auch Microcontent nennen. Podcasts, Blogeinträge, Wiki- Artikel und ähnliches leisten hier einen prima Beitrag.
Stellt sich für mich nur die Frage ob es besser ist so kleine Lerneinheiten anzubieten oder ob wir schlichtweg nicht (mehr) in der Lage sind umfangreichere Lernpakete zu verarbeiten.
Das web 2.0 im Leben eines “digital native”
So ungefähr könnte man den Inhalt meiner heutigen Präsentation im Seminar umschreiben.
Wie immer waren natürlich einige Websites die ich gerne zeigen wollte, während der Präsentation nicht so richtig verfügbar. Insgesamt war es ohnehin eher ein Streifzug durch das web 2.0 und wer sich wirklich dafür interessiert, soll wie versprochen, hier die erwähnten Links dazu finden.
Web2.0 like habe ich die Bookmarks bei del.icio.us abgelegt und mit dem Tag meyerseminarweb2.0wise0607 versehen. Bisher habe ich die Links hier ja immer in die Blogposts geschrieben, aber dadurch ergeben sich zu viele Doppelungen und die will ja keiner, also werden die entsprechenden Angebote nun einfach großzügiger getagt.
Die gemachten Photos gibt es natürlich bei Flickr. Mir ist dabei aufgefallen das viele nicht besonders interessiert gucken, ich hoffe dieser Eindruck täuscht!?
Links ausmisten
Wer seine Links noch lokal im Webbrowser speichert dem kann ich auch nicht helfen ;-).
Wer bereits auf social Bookmarking setzt und das Tool del.icio.us einsetzt stellt vielleicht fest das er großzügiger bookmarkt als vorher. Damit einher geht auch die Gefahr das viele, ältere Links mittlerweile “broken” sind, also nicht mehr erreichbar sind.
Um die Linksammlung bei del.icio.us ein wenig auszumisten kann der Mac User nun dead.licious einsetzen welches auf Wunsch die unerreichbaren Verweise aus dem del.icio.us Account entfernt.
Eine prima Idee.
Via freemacware
Jeder Leser auch ein Autor
So ist der Titel des aktuellen SchoolNetGuide (Nr. 9) der Swisscom.
Das Magazin der Schweizer Initiative Schulen ans Internet befasst sich in seiner aktuellen Ausgabe mit Blogs und Wikis und ihren Einsatzmöglichkeiten für Schüler, Lehrer und den Unterricht. In Anschaulicher Weise werden die Funktionen und Unterschiede von Blogs und Wikis erklärt und illustriert.

Ausserdem gibt es eine Anleitung wie man die unterschiedlichen Systeme installiert bzw. wo man an fertig installierte Systeme kommt.
Besonders gefällt mir, dass es auch einen Hinweis auf den Schutz der Schülerdaten und ein paar Tips zum beurteilen von Wikiartikeln.
Auszug
Jeder Wiki-Artikel kann Fehler enthalten. Wenn Sie Zweifel haben, ob eine Aussage korrekt ist, überprüfen Sie als Erstes, ob zu diesem Wiki-Artikel eine Quelle angegeben ist. Schlagen Sie nach Möglichkeit dort nach, um die Angaben zu kontrollieren.
Fehlt ein Quellenhinweis, informieren Sie sich über andere Websites oder eine Bibliothek weiter.
Wenn Sie es genau wissen wollen, können Sie anhand der Änderungshistorie des Wiki-Artikels Indizien sammeln, ob die Angaben korrekt sind oder nicht. Vergleichen Sie ältere Versionen der Seite, um mögliche Widersprüche aufzudecken.
Die Versionen einer Wiki-Seite werden im Archiv der einzelnen Seiten gespeichert. So kann jeder Leser z. B. Fehler zurückverfolgen oder überprüfen, ob ein «schwarzes Schaf» unter den Autoren eine korrekte Version bewusst verfälscht hat.
Via: Strukturnetzblog


