Life Interaktion bei Konferenzen
barcamp, edumedia08, twitter
Twitter ist schon etwas länger der letzte Schrei. Der Ruf von Twitter als Microblogging-Tool unter Wissenschaftlern ist eher schlecht. Eine Aussage wie “Ich dachte da gibt es nur Junk!?” ist keine Seltenheit. Ich befinde mich gerade auf der 4. EduMedia in Salzburg. Schon vor Beginn der Konferenz haben einige wenige Twitter Nutzer hre Nachrichten mit sogenannten Hashtags versehen. In diesem Fall edumedia 08. Das heisst die Twitternachrichten wurden um die Zeichenfolge #edumedia08 ergänzt.
Dies hat zur Folge, dass alle Twitternachrichten mit diesem hashtag gesammelt werden und auf einer Seite gemainsam ausgegeben werden. Dieser Dienst nennt sich Twemes (Twitter Memes) die Url hierzu ist http://twemes.com/edumedia08.
Gerade hat Graham Attwell eine Präsentation gemacht und parallel haben die Teilnehmer, lautlos über Twitter, ihre Kommentare zu dieser Präsentation abgegeben. Eine Teilnehmerin schlug vor beim nächsten Mal diesen Feedbackkanal parallel zur Präsentation für alle Teilnehmer sichtbar auszugeben.
Mir hat diese Idee gefallen und insbesondere bei größeren Veranstaltungen (z.B. Vorlesungen, Tagungen u.ä.) könnte ich mir vorstellen, dass dies eine spannende Erweiterung darstellt.
Dienstag, Juni 3rd, 2008 at 14:10 and is filed under Möglichkeiten. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can skip to the end and leave a response. Pinging is currently not allowed.


Hallo Ralf
Ich war auch dabei und bin mir nicht sicher, ob ich das wirklich eine gute Idee finden soll. Es kommt sehr auf die Vorträge an Tagungen an. Bei einem Vortrag z.B. wie von Gabi Reinmann lenkt so ein parallel geführter Kommentar-Twitter meines Erachtens nach erheblich von der Aufmerksamkeit ab, geschweige denn, wenn man sich auch noch Notizen machen möchte. Geht es um “einfachere” Vorträge, mag es vielleicht nicht schlecht sein, aber dennoch denke ich, dass die Aufmerksamkeit eigentlich dem Referierenden gehörten sollte.
Hallo Mandy,
selbstverständlich hast Du Recht. Wird der Vorttrag anspruchsvoller benötigt man seine Konzentration für diesen. Die Notizen allerdings könnte man durchaus Twittern. Insgesamt sehe ich diese Lösung auch eher als Veranstaltungsbegleitung denn als Begleitung für einzelne Vorträge.
Vielen Dank, dass Du diesen Aspekt noch einmal deutlich gemacht hast.