26Jul

Wordpress ist das bessere CMS

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… jedenfalls für kleine (z.B. Arztpraxen) und mittlere (Schulen, Vereine) Projekte. Mehr kann ich dazu nicht sagen, denn bei größeren Projekten fehlt mir die Erfahrung.

Selbstverständlich ist Wordpress zunächst als Blogsoftware gedacht, aber wenn ich derzeitig um die Erstellung einer kleinen, leicht zu verwaltenden Website gebeten werde nutze ich dafür ausschliesslich Wordpress.

Was mir an “normalen” CMS nicht gefällt ist vor allem das sie meistens zu viele Optionen bieten aber andere, wichtige Dinge zu kompliziert sind. Hierdurch wird die Bedienung für den Endnutzer im Backend unübersichtlich und die Seite wird seltener aktualisiert als es möglich und wünschenswert ist.

Wenn ich aus Wordpress ein CMS mache gehe ich folgendermassen vor:

  1. Ich erstelle ein Hauptmenü, bzw. eine Seite zu jedem Hauptmenüpunkt.
  2. Ich erstelle eine Vorlage für die Startseite die mittels Plugin Static Frontpage standardmässig an Stelle der index.php aufgerufen wird. (Alternativ dürfte auch das Plugin set start page funktionieren)
  3. Inhaltseiten lege ich als Unterseiten zu den Seiten des Hauptmenüs an. Diese lassen sich mit Hilfe eines kleinen Tags automatisch auf der übergeordneten Seite anzeigen, um Seiten der gleichen Ebene anzuzeigen setze ich das Plugin List peer pages ein.
  4. Bei etwas komplexeren Seiten mit mehreren Hierarchieebenen halte ich das Plugin Breadcrumb Nav XT für sehr sinnvoll. Es dient der Navigation und Orientierung für den Leser.
  5. Um Posts, Kommentare und die Seiten bei der Suche zu berücksichtigen setze ich das Plugin search all ein.
  6. Wer auch in den Feeds und URL’s Umlaute erhalten bzw. z.B. von ö in oe umwandeln möchte kann dies mit dem Plugin 042-clean-umlauts erledigen. Eine weitere Option die URL’s hübscher zu gestalten ist hier zu finden.
  7. Ein Kontaktformular darf bei den meisten Internetseiten auch nicht fehlen. Dieses lässt sich per Klick überall einsetzen. Mein Favorit.

Weitere gute Tipps gibt es meines Erachtens auch noch bei Perun in zwei Beiträgen (1,2). Manuela beschreibt noch sehr schön wie man den aktuellsten Beitrag deutlicher hervorhebt. Das habe ich zwar noch nicht benutzt, aber ich werde es bei nächster Gelegenheit tun ;-). Auch die Netzspielwiese hat sich schon mal Gedanken über das Thema WP als CMS gemacht und hat auch noch eine Reihe von Links gesammelt. Selbstverständlich setze ich nicht unbedingt immer alle Möglichkeiten gleichzeitig ein, aber ein Großteil ist schon oft dabei.

Für weitere Anregungen bin ich sehr Dankbar!

8 comments

Mittwoch, Juli 26th, 2006 at 19:20 and is filed under Machen, Szenarien. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

Comments so far.

  1. Posted by Mikro on Donnerstag 27th Juli

    Eigentlich bin ich ja immer dafür Tools so einzusetzten, wie sie ursprünglich konzipiert sind, weil ich mir denke, dass ich auch keinen Hammer nehmen würde, um eine Schraube festzuziehen. Aber bei allen Werkzeugen gibt es ja auch Ausnahmen. Siehe Kombizange, die kann auch alles ein bißchen und wenn es denn hilft, kann man auch mal ein gut funktionierendes Weblog zum CMS machen, wenn es denn für den Nutzer einfacher wird. Allerdings denke ich auch, dass sich ein Teil der Arbeit einfach verschiebt. Muss man bei einem “echten” CMS dem Nutzer vielleicht ein komplizierteres Backend erklären, so liegt der Aufwand bei Wordpress eindeutig in der Vorarbeit, mit Hilfe von reichlich Plugins einem Weblog das beizubringen, was ein CMS standardmäßig bereits kann. Nun, nachdem ich mit Typo3 schon einige Erfahrungen gesammelt habe, werde ich mich demnächst mal daran machen Wordpress als CMS einzusetzten und vielleicht ändert sich dann meine Meinung über den Einsatz von Kombizangen…

  2. Posted by s.b on Donnerstag 27th Juli

    ich bin der meinung, dass man wordpress (oder auch andere blog-software) nicht als cms-ersatz nutzen sollte.

    gerade für eine kleine, einfache seite sollte man meiner meinung nach auf ein einfaches cms zurückgreifen … aber genau da liegt wohl das problem: aktuelle cms-systeme - zumindest die, die ich kenne - sind einfach viiieeel zu mächtig.

    vielleicht hat jemand aber ne gute alternative?

  3. Posted by Mikro on Donnerstag 27th Juli

    Ich habe ja mal ganz kurz Contenido eingesetzt und fand es recht schlank, kann aber sein dass sich in den letzten 2 Jahren da kräftig was getan hat. Ich habe das nicht weiter verfolgt.

  4. Posted by Markus on Freitag 28th Juli

    Eine Alternative für s.b.

    PHP + WYSIWYG

  5. Posted by DR. on Mittwoch 2nd August

    Erst mal danke für die Liste. Ich hab auch schon häufig drüber nachgedacht, WP als CMS einzusetzen. Dafür hast Du mir mal ein Schweizer Messer zur Verfügung gestellt.
    Erste Erfahrungen mit Mambo/Jamoola haben gezeigt, dass das CMS für kleine Projekte doch zu mächtig ist. Letztlich find ich wie Markus selbermachen auch immer ganz gut ;-)

  6. Posted by Wordpress als CMS | adesigna.net | I did it my way on Mittwoch 20th September

    […] In letzter Zeit werde ich mehrfach gebeten meine Erfahrungen im Zusammenhang “Wordpress als CMS” einzusetzen oder ganz socialsoftware-like mit jemandem zu teilen der auch gerade Wordpress als CMS einsetzt. In Alex und meinem “Work(shop)blog” habe ich gerade einen Artikel zum Thema Wordpress ist das bessere CMS veröffentlicht. Wer also Fragen zu diesem Thema hat ist dort ganz gut aufgehoben… So und jetzt brav wieder was für die Uni tun… cms wordpress […]

  7. Posted by Linksammlung: Wordpress als CMS at NSAH’s Blog on Samstag 28th Oktober

    […] Wordpress ist das bessere CMS in loveitorchangeit.com […]

  8. Posted by Wordpress als CMS - ein Fallbeispiel « Activetraders.de Weblog on Montag 31st März

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